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Ein neues Gemälde entsteht.

  • Autorenbild: Gregor Wisniewski
    Gregor Wisniewski
  • 7. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Leinwand? Karton? Aluminium? oder doch Holz? Welchen Malgrund man nimmt hat schon einen Einfluss auf das Resultat das man erzielen möchte. Ich werde hier nicht auf alle Malgründe eingehen sondern in dem Fall weshalb ich mich für eine Holzplatte entschieden habe und welche Vorkehrungen getroffen werden müssen.


Hier einmal die Multiplexplatte im rohem Zustand neben einem fertigem 50x70cm Gemälde
Hier einmal die Multiplexplatte im rohem Zustand neben einem fertigem 50x70cm Gemälde

Doch welches Holz nehmen wir? Am Anfang der Malerei habe ich u.A. mit MDF gearbeitet, es ist leicht und lässt sich super Grundieren hat jedoch den Nachteil das es voller Holzleim ist und sich gerne mal verzieht und das nicht zu knapp. Wenn man nun Gesso mit Wasser verdünnt aufträgt kommt es zu Spannungen. Man kann dem entgegenwirken indem man es beidseitig tut aber eine Garantie das es klappt kann ich nicht geben. Multiplex hingegen wie oben im Bild ist preislich akzeptabel stabil und wesentlich unbeeindruckter im Bezug zum Verzug. Also einfach drauf malen?


Eine Multiplex Platte die von allen Seiten mit mehreren Schichten Gesso überzogen wurde. Hier im Bild ungeschliffen.
Eine Multiplex Platte die von allen Seiten mit mehreren Schichten Gesso überzogen wurde. Hier im Bild ungeschliffen.

So wird das eher nix. Auf unbehandelten Holzfasern dringt das Öl der Farben sowie die Medien ins Holz ein und das ungleichmäßig was auch zu einer ungleichmäßigen Trocknung führt und die Farbe wirkt matt und blass. Zudem enthält Holz Säuren die später das Werk vergilben lassen können. Ein Auftrag von mehreren Schichten Gesso auf allen Seiten schützt die Platte vor Feuchtigkeit und somit das das Holz Arbeitet. Eine Platte sieht dann in der Regel so aus wie auf dem Bild oben, uneben und mit furchen da es recht dick in der Konsistenz ist weshalb diese im Anschluss und nach dem Austrocknen geschliffen wird. Ich bevorzuge eine Körnung bis 100 oder 120er Schleifpapier um eine gewisse Griffigkeit der Farbe und Medien sicherzustellen. Eine 600er Körnung macht es Spiegelglatt und feinere Details sind theoretisch möglich jedoch rutscht auf so einer Fläche die Farbe quasi weg.

Auch auf einer Fläche mit 100er Körnung sind weit aus feinere Ausarbeitungen möglich als auf Leinwänden.


Zu Glatte Flächen können bei Lasuren Problematisch sein
Zu Glatte Flächen können bei Lasuren Problematisch sein

Dafür hat es aber auch den Nachteil das wie auf dem Bild leicht erkennbar ist Lasuren Schwierigkeiten bereiten können. Bei viel Medium und wenig Farbe bilden sich gerne Kleksartige Inseln.


Die geschliffene Platte auf einer Staffelei.
Die geschliffene Platte auf einer Staffelei.

So entsteht das nächste Sci-fi Gemälde das in der kommenden Zeit fertig gestellt wird....

 
 
 

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